Schweizer Filmproduzent; einer der einflussreichsten europäischen Filmproduzenten seiner Generation; Filme u. a.: "Der Garten der Finzi Contini", "Black and White in Color", "Sehnsucht nach Afrika", "Dangerous Moves", "American Dream", "Ein Tag im September", "Die Kinder des Monsieur Mathieu", "Russendisko", "Das etruskische Lächeln"
* 4. Februar 1927 Basel
† 12. Dezember 2025 Jerusalem
Herkunft
Arthur Cohn wurde 1927 in Basel als mittleres von fünf Kindern geboren. Seine aus Berlin stammende Mutter Rose war Lyrikerin und schrieb Texte für das Schweizer Kabarett "Cornichon", sein Vater, Marcus Cohn, war Rechtsanwalt, der während der Zeit des Nationalsozialismus in Genf das "Palästina-Amt" mitgründete und deutschen Juden Einreisevisa für Israel beschaffte. Später war er an der Ausarbeitung der Verfassung Israels beteiligt. C.s Großvater väterlicherseits war 1885-1926 vollamtlicher Rabbiner in Basel und mit Theodor Herzl befreundet, dem Begründer des modernen Zionismus.
Ausbildung
Nach dem Abitur nahm C. zunächst ein Jurastudium an der Universität Basel auf, das er jedoch nach sechs Semestern abbrach.